97 feinem Schickſal zu überlaſſen.— Es erſcheinen Marſeiller in Paris.— Manifeſt des Herzogs von Braunſchweig.— Nachtheil⸗ der für den König daraus entſteht.—
Es iſt nicht unſere Abſicht, hier in die Details der militaͤriſchen Begebenheiten einzugehen; es genuͤgt uns, zu bemerken, daß die erſten Ergebniſſe des Krieges noch weit ungluͤcklicher waren, als man von dem Mangel an Disciplin und dem Zuſtande der Aufloͤſung, in welchem ſich die franzoͤſiſchen Truppen beim Ausbruch des Kriegs befanden, hatte erwarten koͤnnen. Haͤtte Oeſterreich, das ſich eben nicht darauf verſteht, die Gelegenheiten zu benutzen, mehr Trup⸗ pen an der niederlaͤndiſchen Graͤnze gehabt, oder wenigſtens mit den Streitkraͤften, die eben da waren, ſeine Siege verfolgt, ſo wuͤrde das Schickſal Frank⸗ reichs und des Koͤnigs niaheide eine andere Wen⸗ dung genommen haben. lein ſie thaten nichts, und Lafgyette, das Haupt der henese gab ſich alle Muͤhe, und zwar nicht vergebens, den Geiſt der Franzoſen zu heben, und Kriegszucht und Selbſtvertrauen unter ihnen einzufuͤhren. Er konnte jedoch nichts leiſten, was dem Kriegsrufe, den er ſich in Amerika erwor⸗ ben, entſprochen haͤtte, ſo daß der Krieg bei der geringen Anzahl und Entſchloſſenheit der Oeſterreicher auf beiden Seiten einen ſehr ſchlaͤfrigen Karakter annahm.
In Paris hatte die Abweſenheit Lafayettes der konſtitutionellen Parthei ihre Hauptſßüde entzogen;
W. Scott's Werke. XXVII.


