96 pheten zu gewinnen,— widerſetzten ſich dem Kriege nicht laͤnger, blieben aber bewaffnet und auf ihrer Huth, um die Ereigniſſe, wie ſie kommen mochten, zu ihrem Vortheil zu benuͤtzen.
Drittes Kapitel.
Niederlage der franzöſiſchen Armee an der Gränze— Verfall der konſtitutionellen Parthei.— Sie bildet den Klupp der Feuillaus und wird von den Jakobinern geſprengt.— Das Miniſterium.— Dumouriez.— Sein ſchwankender Karakter.— Zwiſchen dem König und ſeinen Miniſtern hoͤrt alles Vertrauen auf.— Auflöſung der verfaſſungsmäßigen Garde des Königs. — Ausſchweifende Maßregeln der Jakobiner.— Beſorgniſſe der Girondiſten.— Vorſchlag einer Departementalarmee.— Veto des Königs gegen dieſe Maßregel, ungeachtet der Vorſtellungen von Dumouriez.— Dekret gegen die widerſpenſtigen Geiſtlichen.— Vom König verworfen.— Schreiben der Miniſter an den König. — Er entläßt Roland, Klaviere und Servan.— Dumouriez⸗ Duranton und Lacoſte treten an ihre Stelle.— Der König ge⸗ nehmigt das Dekret, die Departementalarmee betreffend.— Du⸗ monriez erlaubt ſich in der Verſammlung einen Ausfall gegen die abgetretenen Miniſter.— Gibt ſeine Entlaſſung und geht zur Armee ab.— Neue Miniſter, aus der konſtitutionellen Parthei genommen.— Aufſtand vom 2oſten Juni.— Bewaffnete Pöbelhaufen dringen in die Verſammlung.— Von da in die Tuillerien.— Die Verſammlung ſchickt eine Deputation in den Pallaſt.— Der Pöpel zerſtiebt.— Lafayette kommt nach Paris⸗ — Macht zu Gunſten des Königs Vorſtellungen,— wird aber genöthigt, wieder an die Gränze zurückzukehren, und den König ſeinem


