Teil eines Werkes 
27. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 3. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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92² verhindern koͤnnen, als das nachherige Blutbad zu Paris, das von aͤhnlichen Geſellen veranſtaltet wurde. Dem Redner war dieſes ganz gut bekannt, und doch beſchwor er mit einer Beredſamkeit, die eben ſo falſch war, als ſeine Logik, die Geiſter der Erſchla⸗ genen aus der Eisgrube herauf, wo man ihre ver⸗ ſtummelten Gliedmaßen verſcharrt hatte, um Zeugniß gegen den Miniſter abzulegen, deſſen ſtrafbare Nach⸗ laͤßigkeit an ihrem unſeligen Schickſale Schuld war. Waͤhrend er aber ſolchergeſtalt die Gerechtigkeit auf das Haupt eines Mannes herabrief, der offenbar keinen Antheil an dem Verbrechen hatte, war Vergniaud mit ſeinen Freunden darauf bedacht, die wmahren Schuldigen durch ein Amneſtiedekret zu ret⸗ ten, ſo daß man die ganze Anklage gegen de Leſſart nur eine Miſchung von Heuchelei und Grauſamkeit nennen kann. Im Laufe derſelben Eroͤrterung hatte Gauchon, ein Redner aus der Vorſtadt St. Antoine, wo die wahre Staͤrke der Jakobiner lag, in der Sache, die bei der Verſammlung anhaͤngig war, vor den Schranken derſelben bereits das urtheil geſpro⸗ chen.„Wohl kann das Koͤnigthum aus der Ver⸗ faſſung geſtrichen werden,“ ſagte der Demagoge; „aber die Zeit vermag nichts gegen die Einheit des geſetzgebenden Koͤrpers. Hoͤflinge, Miniſter, Koͤnige und ihre Civilliſten koͤnnen verſchwinden, aber die Souverainitaͤt des Volkes und die Lanzen, die ſie aufrecht halten, beſtehen ewig.“

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