Teil eines Werkes 
27. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 3. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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4² wiſſen nicht glaubte annehmen zu koͤnnen. Er muß⸗ te, wie wir glauben, der Nationalverſammlung die⸗ ſelbe Antwort geben, die er dem royaliſtiſchen Offi⸗ zier zu Varennes gab,„daß ein Gefangener nichts befehlen, nichts bewilligen koͤnne.“ Er haͤtte nicht wie ein entflohener und wieder gefangener Vogel das Lied, das er in der Freiheit geſungen hat, ver⸗ geſſen, und ſobald er im Kaͤfig zuruͤck war, die vor⸗ geſchriebene Melodie der Gefangenen ſogleich wieder anſtimmen ſollen. Niemand, und beſonders kein Koͤnig, ſollte die Sprache ſeiner Gefuͤhle und ſeiner Geſinnung ſo ſehr von ſeinen Gluͤcksumſtaͤnden ab⸗ haͤngig machen. Das Beharren auf den in ſeiner freiwilligen Erklaͤrung ausgedruͤckten Geſinnungen haͤtte ihm vielleicht die Mittel verſchafft, beſſere Bedingungen zu erhalten, waͤhrend das Heucheln einer willigen Unterwerfung unter dieſelbe Gewalt, die er vor kurzem noch als ungeſetlich erklaͤrt hatte, den ungluͤcklichen Koͤnig nur dem Verdachte bloß ſtellen mußte, da taͤuſchen zu wollen, wo Niemand getaͤuſcht werden konnte. Aber die Schwierigkeiten ſeiner Lage waren groß, und Ludwig mochte ſich wohl des Sprichworts erinnern, welches das Grab der ab⸗ geſetzten Koͤnige nahe an die Thuͤren ihrer Gefaͤng⸗ niſſe verlegt. Er wollte vielleicht nur Zeit ge⸗ winnen, gewiſſermaßen im Einverſtaͤndniß mit der Parthei, die in der Verſammlung noch immer einen Schein des Koͤnigthums beizubehalten wuͤnſchte, bis