27 hatte, moͤchte ſich gegen die Perſon des Koͤnigs wenden. Zu ſeinem Schutze begaben ſich daher etwa 300 Edelleute mit Stockdegen, kurzen Schwertern, Piſtolen und andern Waffen, die man am Beſten im Gehen uͤber die Straße verbergen konnte, verſehen, in die Tuillerien. Huldreich wurden ihre Dienſte und ihr Eifer von dem ungluͤcklichen Ludwig angenommen, der in der letzten Zeit an ſolche Beweiſe von Ergebenheit nicht eben ſehr gewoͤhnt war. Aber als Lafgyette an der Spitze ſeiner Grenadiere von der Nationalgarde in den Pallaſt zuruͤckkehrte, ſchien es“ ihm gar nicht ungelegen, daß die Aufdringlichkeit der Edelleute ihm eine Gelegenheit gab, zu zeigen, daß wenn er auch den revolutionaͤren Poͤbel der Vorſtaͤdte zerſtreut habe, dieſes doch ohne ſonderliche Liebe fuͤr die koͤnigliche Sache geſchehen ſei. Er fuͤhlte oder heuchelte ein außerordentliches Mißfallen uͤber die bewaffneten Ariſtokraten, die er in den Tuillerien fand, und be⸗ handelte ſie wie Leute, die ſich unbeſcheidener Weiſe das Recht angemaßt hatten, die Perſon des Koͤnigs zu ver⸗ theidigen; ein Recht, das nach dem Geſetze den Na⸗ tionalgarden zuſtand. Um die Eiferſucht der Buͤrgerſol⸗ daten zu ſtillen, befahl der Koͤnig den Royaliſten, ihre Waffen niederzulegen. Kaum aber hatten ihm diejenigen Gehorſam geleiſtet, bei denen unter ſo vielen Millionen ſeine Befehle noch Gewicht hatten, als ein hoͤchſt empoͤ⸗ render Auftritt erfolgte. Die Soldaten fielen uͤber die ungluͤcklichen Edellente her, trieben ſie mit Stoͤßen und Beſchimpfungen aus dem Pallaſte, und nannten ſie die
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27. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 3. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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