Teil eines Werkes 
26. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 2. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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eines Workbruchs zu retten. Es iſt wahrſcheinlich, daß er nicht mehr unternahm, als was in ſeinen Kraͤften ſtand, und in ſo fern handelte er weiſe, wenn auch nicht großmuͤthig.

Um das Wort des Herrn von Lafayette zu loͤſen, thaten die Grenadiere, was ſie im Namen des Koͤ⸗ nigs, des Geſetzes, der Nation und der beleidigten Menſchheit haͤtten thun ſollen; ſie reinigten in aller Bequemlichkeit den Hofraum des Pallaſtes von dieſen blutlechzenden Bachantinnen und ibren maͤnnlichen Ge⸗ faͤhrten. Der Anſtoß fruͤherer Gefuͤhle war gewiſſer⸗ maßen in den Grenadieren wieder erwacht; ein Ge⸗ fuͤhl des Mitleids und der Freundſchaft gegen die Leib⸗ garden, ihren ehemaligen Dienſtgefaͤhrten bei der Per⸗ ſon des Koͤnigs, hatte ſie ploͤtzlich ergriffen; ſie ſchrieen: „Laßt uns die Leibgarden retten, und ihnen dadurch „vergelten, was ſie bei Fontenoy fuͤr uns gethan ha⸗ ben!“ Sie nahmen ſie in ihren Schutz, und wech⸗ ſelten ihre Muͤtzen mit ihnen, zum Zeichen der Freund⸗ ſchaft und Bruͤderſchaft, und ein Laͤrmen, der gewif⸗ ſermaßen den Karakter der Freundſchaft hatte, folgte auf das nur Blut und Tod verkuͤndende Getoͤſe.

Die Außenſeite des Pallaſtes war noch immer von dem wuͤthenden Poͤbel belagert, der mit ſcheußlichem Geſchrei, den wildeſten und unzuͤchtigſten Ausrufungen die Oeſterreicherin, wie er die Koͤnigin nannte, zu ſehen verlangte. Die ungluͤckliche Fuͤrſtin erſchien auf dem Balkon mit zwei ihrer Kinder an der Hand.