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ein Gefecht mit einem deutſchen Reiterregimente be⸗ ſtanden und den Sieg davon getragen. Die Zahl verzweifelter Leute, welche bei ſolchen Gewaltthaͤtig⸗
3 keiten den Vortrab bildeten, vergroͤſſerte ſich jetzt
ungemein. Die revolutionaͤren Geſellſchaften von
Paris hatten ihre Mitgenoſſen aus der Zahl der
wildeſten Tollkopfe jeder Provinz aufgerufen. Außer
ganzen Schaaren von Galeerenſclaven und Ausrei⸗
ßern, ſchwaͤrmten Landſtreicher jeder Gattung nach
Paris, wie Naben nach der Beute. Zu dieſem ka⸗
men noch die gemeinſten Einwohner einer volkreichen
Stadt, die ſtets zu Aufruhr und Naub bereit ſind,
angefuͤhrt und aufgemuntert von Maͤnnern, die auf⸗
4 richtige Enthuſiaſten in der Sache der Freiheit wa⸗
ren, und glaubten, nur die Zerſtoͤrung der gegen⸗
V waͤrtigen Regierung koͤnne ihr den Sieg verſchaffen.
Die republikaniſche und jakobiniſche Parthei verfehl⸗
te ihre Geſinnungen und Handlungen nicht, und be⸗ foͤrderte den Auſſtand durch alle ihr zu Gebot ſte⸗ henden Mittel. Die Konſtitutionellen verhielten ſich
zwar leidender; allein ſie ſahen doch mit Frelheit
den Sturm ſich bilden, weil ſie glaubten, daß eine ſolche Kriſis nothwendig ſei, um den Koͤnig zu zwin⸗ 3 gen, das Ruder des Staates in ihre Haͤnde zu ge⸗ beu. Man haͤtte erwarten koͤnnen, daß die verſam⸗ melte Macht der Krone dazu angewendet werden wuͤrde, den Frieden wenigſtens zu erhalten, und dem allgemeinen Raub⸗ und Plunderungsſyſteme, das jetzt


