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26. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 2. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Gefuͤhle und aufgeregter Leidenſchaften zu widerſte⸗ hen. In der itze ihres Eifers fuͤr die Freiheit Frankreichs nahmen ſie nur zu oft die Maxime an, daß ein ſo glorreicher Zweck beinahe jedes Mittel heilige, das zur Erreichung deſſelben fuͤhren konnte. Unter dem uͤbertriebenen Einfluſſe einer mißverſtan⸗ denen Vaterlandsliebe ſtehend, vergaſſen ſie nur zu leicht, daß ein Verbrechen ſeinem Weſen nach daſſelbe bleibt, auch wenn es fuͤr eine oͤffentliche Sache begangen wird*).

*) Ein ſonderbares Beiſpiel von dieſem überſpannten und ge⸗ fährlichen Enthuſtasmus gibt Madame Roland. Um die Beſorgniſſe und den Geiſt des Volkes aufzuregen, und ſeinen Groll gegen die Hoſparthei zu verſtärken, derſtand ſich Grangeneuve dazu ſich von eigends zu dieſem Zwecke erwähl⸗

ten Perſonen auf eine Art ermorden zu laſſen, welche die Ariſtokraten in den Verdacht des Verbrechens bringen könnte. Er begab ſich an den beſtimmten Ort; allein Cha⸗ bot, der ſein Schickſal theilen ſollte erſchien weder ſelbſt, noch hatte er die nöthigen Vorbereitungen zur Ermordung

ſeines Freundes getroffen, weßwegen Madame Roland, dieſe hochgeſinnte Republikanerin, ſich weit und breit über ſeine Feigheit ausläßt. Doch was war dieſe patriotiſche Aufopfe⸗ rung anders, als ein Plan, eine falſche Anklage gegen den unſchuldigen, durch einen Mord und Selbſtmord zu unterſtützen, der, wenn er vonführt wurde, nothwendig zu Metzeleien und Verbannungen führen mußte. Dieſelben falſchen und übertriebenen Anſichten, nach denen das öf⸗

fenrliche Wohl einzig und allein auf der Errichtung einer