Teil eines Werkes 
25. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 1. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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116 habenen Stellung eigenen Hange zu Staatsintri⸗ ken gepaart waren, die nur zu oſt die redlicheren Abſichten ihres Gemahls durchkreuzten oder vereitel⸗ ten, und, obſchon ohne ihr Wiſſen, ſeinen oͤffentli⸗ chen Maßregeln, die er bald in Folge ſeiner eige⸗ nen Grundſaͤtze, bald in Folge ihrer Intriken und Bitten annahm, einen Anſchein von Unſtetigkeit und ſelbſt von Doppelſinnigkeit gaben, der ihnen beiden in der oͤffentlichen Meinung ungemein ſchadete. Da der neue Miniſter ſich eben ſo wenig mit der Ver⸗ ſammlung der Notabeln vertragen konnte, als ſein Vorgaͤnger, ſo loͤste der Koͤnig endlich dieſen Verein auf, ohne die erwartete Huͤlfe oder den erwarteten guten Rath von ihnen empfangen zu haben. So verwirklichte ſich die von Voltaire in Betreff ſolcher Vereine ausgedruͤckte Meinung: De tous ces Etats'effet le plus commun,

Est de voir tous nos maux, sans en soulager un.*

Nach der Entlaſſung der Notabeln befolgte oder empfahl der Miniſter ein Betragen, ſo ſchwankend und unentſchieden, bald bei der Vertheidigung des koͤniglichen Vorrechtes ſo gewaltthaͤtig, bald, wenn ihm der junge Geiſt der Freiheit einen kuͤhnen Wi⸗ derſtand entgegenſetzte, ſo kleinmuͤthig, daß, waͤre er beſtochen worden, um die Krone ſo verhaßt als veraͤchtlich zu machen, oder ſeinen Herrn in ein Be⸗ tragen zu verwickeln, das den Muthigen unter ſeinen mißvergnuͤgten Unterthanen haͤtte empoͤren, und den Furchtſamen ermuthigen koͤnnen, der Erzbiſchof von