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den Krieg vorhanden ſeyn, als die bloße Gelegen⸗ heit, ihn mit Erfolg zu fuͤhren; der Koͤnig wider⸗ ſetzte ſich daher, faſt allein, dieſem großen politiſchen Irrthume. Dies war nicht die einzige Gelegenheit, bei der er, obſchon weiſer, als ſeine Raͤthe, doch ih⸗ rer Zudringlichkeit Meinungen aufopferte, die auf ein unbefangenes Rechtsgefuͤhl und einen anſpruchsloſen, geſunden Menſchenverſtand gegruͤndet waren. Ein richtiges Urtheil und ein geſundes ſittliches Gefuͤhl waren die Haupteigenſchaften dieſes trefflichen Fuͤr⸗ ſten, und gluͤcklich! haͤtte er mit ihnen ein groͤßeres Vertrauen auf ſich ſelbſt und ein ſtaͤrkeres Mißtrau⸗ en gegen andere gepaart.
Andere Rathſchlaͤge ſiegten uͤber die Privat⸗ meinung Ludwigs— der Krieg ward begonnen— gluͤcklich gefuͤhrt und ſiegreich beendigt. Wir haben geſehen, daß die franzoͤſiſchen Huͤlfstruppen ei⸗ nen empfaͤnglichen Sinn*) fuͤr die Grundſaͤtze der Freiheit, um deren willen die Kolonien die Waf⸗ fen gegen das Mutterland ergriffen hatten, mit nach
*) Bereits hatten einige junge Enthuſtaſten die Annahnte re⸗ publikaniſcher Gewohnheiten bis zu der ganzen Höhe revolu⸗ tionärer Uebertreibung und Affektation getrieben. Graf Se⸗ gür erwähnt eines jungen Gecken, Namens Mauduit, der ſich bereits dadurch auszeichnete, daß er den gewöhnlichen Höflichkeitsformen des Lebens entſagte, und ſich durchaus nur bei jenem Tauf⸗ und Zunamen, mit Hinwegtaſſung des ge⸗ brüuchlichen Monsieur, nennen laſſen wolse.


