Teil eines Werkes 
14. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 5. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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Sprachs, drückte dem Greis nochmals zärtlich die Hand, verbeugte ſich gegen Alexis und gegen die Umſtehenden und ritt davon; ein Lächeln umzog das ehrwürdige Antlitz des Sir Henry, welches bezeugte, daß er den huldreichen Inhalt der Rede begriffen hatte. Der alte Mann lehnte ſich zurück, und flüſterte vor ſich.

Entſchuldigen Sie mich, daß ich Sie warten ließ, Mylords, ſagte der König, als er ſein Pferd beſtieg;wäre es nicht dieſer guten Leute wegen, ſo hütte Ihr noch lange warten können. Voran, meine

errn!

Demzufolge ſetzte ſich der Zug wieder in Bewe⸗ gung, der Schall der Trompeten und Trommeln ver⸗ miſchte ſich mit dem Beifalljauchzen, das verſtummt war, ſo lange der König anhielt; kurz der Zug war ſo glän⸗ zend und blendend, daß ſelbſt Alexis für einen Augen⸗ blick ihre Aengſtlichkeit für die Geſundheit ihres Va⸗ ters vergaß, während ihr Auge der langen Reihe des ſtrahlenden Glanzes nachfolgte, der über die Haide zog. Als ſie aber wieder auf Sir Henry blickte, da erſchrack ſie, als ſie bemerkte, daß ſeine Wangen, die während ſeiner Unterredung mit dem Könige einige Farbe bekommen hatten, ſich mit einer Todtenbläſſe überzogen, das ſeine Augen geſchloſſen waren, und ſich nicht wieder öffneten, und daß ſeine Züge ſelbſt in ihrer Ruhe eine Strenge zeigten, die nicht vom Schlafe herrührte. Sie eilten ihm zu Hülfe, aber es war zu ſpät, das Licht, das ſo tief in der Lampe gebrannt hatte, war verloſchen, und verging in ſtiller Selbſtauflöſung. 4 3

Das Uebrige kann man ſich denken. Ich muß nur noch hinzufügen, daß ſein getreuer Hund ihn nur einige Tage überlebte, und daß Bevis Bild abgebil⸗ det iſt, wie er zu den Fuͤßen ſeines Herrn liegt, auf dem Grabmale, das errichtet ward, dem Andenken des Sir Henry Lee von Ditchley.

Ende des fünften und letzten Theils.