Teil eines Werkes 
14. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 5. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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lockt, nun aufgeloͤßt und in Unordnung von ſeinen Schultern herab floſſen. Sie blieben einen Augen⸗ blick in dieſer Stezung bis der alte Mann ploͤtzlich aufſchreckte, als ſchame er ſich der Bewegung, die er vor ſo vielen Zeugen an den Tag gelegt hatte, die Hand ſchnell uͤber das Auge ſtreifen ließ, und dem Albert befahl aufzuſtehn, und an ſein Eſſen zu den⸗ ken,„weil Du wahrſcheinlich weit und ſcharf geritten biſt, ſeitdem wir uns nicht ſahen— dann wollen wir auch ein Glas auf Deine Geſundheit leeren, wenn De. Rochecliffe und die uͤbrige Ge ellſchaft einver⸗ ſtanden iſt.— Jocoline, Burſche, reiche die Glaͤſer nntes.— Du ſiehſt ja aus als haͤtteſt Du einen Geiſt geſehen.

„Jocoline,“ ſagte Alexis:„iſt krank aus Sym⸗ pathie— einer der Hirſche lief heute auf Phöbe Mai⸗ blume zu, und ſie bedurfte Jocolins Huͤlfe, um das T)ier fortzujagen.— Das Maͤdchen hat Kraͤmpfe be⸗ kommen, ſeitdem ſie nach Hauſe kam.“ „Thorichtes Maͤdchen,“ ſagte der alte Ritter— ſte eines Waldmanns Tochter!— Aber Jocolinz wann das Wild gefaͤyrlich wiro, ſo muͤſſen wir ihm noth⸗ wendigerweiſe einige Pfeile zuſchigen.“

„ Es wird nicht noͤthig ſeyn, Sir Henry,“ ſagte Jocolin, dem das Sprechen nur mit großer Muhe von Statten ging—„er iſt jetzt ſicher genug— er wird auf dieſe Weiſe nicht mehr beleidigen.“

„„Gib darauf Achtung,“ erwiederte der Ritter; und denke, daß Fraͤulein Alexis ſich oft in dem PYark ergeht.— Nun aber fuͤlle in der Stunde, und ſchenke auch Dir einen Becher ein, um Deine Furcht

zu betaͤuben.— Ach was Freund, es wird Phyoͤbe

nichts ſchaden— ſie ſchrie und lief nur, damit Du das Vergnuͤgen haben konnteſt ihr beizuſtehen.— Denke doch an das was Du thuſt, und verſchutte den Wein nicht auf dieſe Weiſe.— Kommt auf das Wohl unſeres zuruͤckgekehrten Wanderers. 7.

„Da wird niemand williger Beſcheid thun, als