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ſtill geſchwiegen hatte, weil er Cromwells Tempera⸗ ment bei ſolchen Gelegenhe ten kannte,„um Gottes Willen, bedenken Sie beſſer was Sie thun.“
„Ziemt es Dir, mir Lehren zu geven?“ erwie⸗ derte Cromwell;„denke Du an Deine eigene Sache, denn glaube mir, Du wirſt allen Deinen Scharfſinn dazu noͤthig haben.— Und was Sie betrifft, eyr⸗ würdiger Herr, meine Gefangene brauchen keine Beicht⸗ vaͤter— brauchen nicht aus der Schule zu ſchwatzen. Duͤrſtet der Burſche nach geiſtlichem Troſte, obgleich es ihm wohl meyr nach einer Flaſche Branntwein geluͤſten wird, ſo kann Corporal Humpudgeon, der die Wache befehligt, ſo gut predigen und beten wie nur Einer von Euch.— Aber dieſer Aufſchub iſt un⸗ ertraͤglich— koͤmmt der Burſche noch nicht?“
„Nein, Sir,“ erwiederte Pearſon.„Gingen wir nicht beſſer in das Jaͤgerhaus hinab, ſonſt moͤchte die Nachricht, daß wir hier ſind, vor uns dorthin ge⸗ langen?“
„Es iſt wahr,“ ſagte Cromwell, der bei Seite mit ſeinem Adjudanten ſprach,„aber Du weißt, daß Tomkins uns dagegen warnte, weil, wie er behauptet, das alte Gebaͤude ſo viele Hinterthuͤren und geheime Gaͤnge und verborgene Eingange habe, daß man uns vor der Naſe weg entfliehen konnte, wenn nicht je⸗ mand bei uns waͤre, welcher alle Zugaͤnge bezeichnete, die bewacht werden muͤßten Auch ſagte er es voraus, daß er wohl einige Minuten laͤnger aufgehalten wer⸗ den koͤnnte, als bis zur Zeit, die wir beſtimmten— aber wir haben nun bereits eine halbe Stunde ge⸗ wartet.“ 4
„Glauben Ew. Excellenz, daß man ſich ſicher auf Tomkins verlaſſen koͤnne?“
„So weit es ſein Vortheil erheiſcht, unbedenk⸗ lich,“ erwiederte der General.„Er war ſtets die Pumpe, durch die ich das Mark vieler Complotte aus⸗ ſaugte, beſonders deren des eingebildeten Narren Rochecliffe, der Eſel genug iſt, zu glauben, ein Kerl


