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Mannes der die Frechheit ſeines Untergebenen mit Verachtung betrachtet. Doch bliev noch etwas in ſei⸗ nem Gemüu he zuruͤck; denn er verweilte auf einer Stelle unbeweglich, ſtarrte mit den Augen auf die Erde, und druckte die geballte Hand gegen ſeine Lip⸗ pen, wie in tiefem Nachdenken verſunken. Pearſon, welcher ſprechen wollte, zog ſich zuruͤck, und machte den Anweſenden ein Zeichen, ſtill zu ſeyn.
Aber Mr. Holdenough bemerkte es entweder nicht oder fand es nicht fur gut zu gehorchen. Indem er ſich allo dem General nahte, ſprach er mit ehr⸗ furchtsvoller aber feſter Stimme:„Wenn ich Ew. Excellenz recht verſtand ſo iſt es Ihr Wille daß die⸗ ſer arme Mann morgen fruͤh ſterben ſoll?“
„Ha!“ rief Cromwell aus indem er aus ſeinem Traum aufichreckte,„was ſagſt Du?“
„Ich nahm mir die Freiheit zu fragen, ob Sie befehlen, daß dieſer ungluͤckliche Mann morgen ſter⸗ ben ſoll?“ 4
„Wer ſagſt Du?“ frug Cromwell:„Markham Everard— ob er ſterben ſoll fragſt Du?““
„Gott verhuͤte!“ erwiederte Holdenough, indem er zuruͤckfuhr.—„Ich frug ob dieſes verblendete Geſchopf Wilorake, ſchnell hingerichtet werden ſollte?⸗“
„ Ja, freilich,“ ſage Cromwell,„und wenn auch die ganze General⸗Verſammlung der Geiſtlichen zu Weſtminſter— das ganze Sanhedrim der Presby⸗ terianer fuͤr ihn flehte.“
„Wenn Sie ſich keines Beſſeren bedenken, Sir, ſo geben Sie wenigſtens dem Unglluͤcklichen die Mit⸗ tel nicht, ſeine Seele umzubringen,“ jagte Holde⸗ nough.—„Laſſen Sie mich als Geiſtlicher zu ihm gehn und bei ihm wachen, vielleicht kann man ihn in ſeiner letzten Stunde noch zuruͤckfuͤhren in den Garten Gottes— zuruͤchringen zu der Heerde, ob⸗ gleich er bis ans Ende ſeines Lebens nicht höorte auf den Ruf des Hirten.“
„m Gottes Willen,“ ſegte Everard, der bisher


