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133 dieſe allgemein werden moͤchte, das tiefſte Stillſchwei⸗ gen auferlegt; auch trug Mr. Tomkins Sorge, die geiſtigen Freiheiten, die er erlangt zu haben glaubte vor denen zu verbergen, deren Rache er ſich durch ein oͤffentliches Eingeſtaͤndnls zugezogen haben wuͤrde. Das war nicht cwer; denn ihr Glaubdensgeſtaͤndniß erlaub⸗ te, ja befahl ihnen ſogar, ſich je nach den Umſtaͤnden ſcheinbar den Sectikeren oder Religionsſtiftern anzu⸗ ſchließen, welche gerade die Oberhand hatten. Demzufolge beſaß auch Tomkins die Kunſt ſich dem Doctor Rochreliffe als ein noch immer eifriges Mitglied der engliſchen Kirche vorzuſtelen, und ihn glauben zu machen, er diene nur unter den Fahnen des Fein des, um ihr Lager auszukundſchaften; und da er ihm mehreremal wahre und wichtige Nachrichten hin⸗ terbracht hatte, ſo bewog dieß den thatigen Ropaliſten, ſeinen Verſicherungen einen um ſo viel groͤßern Glau⸗ ben zu ſchenken. Dennoch aber, da die zeitige Anweſenheit dieſer Perſon im Jaͤgerhauſe nicht zu vermeiden war ohne Verdacht zu err gen, ſo empfahl Rochecliſſe,(wel⸗ ches Zutrauen er auch ſonſt in ihn ſetzen mochte,) den König immer entfernt von ihm zu halten, und wenn er ihm zufallig begegnen ſollte ihn nur als Louis Ker⸗ neguy er cheinen zu laſſen. Zwar halte er, wie er ſagte, den Joſeph Tomkins wirklich fuͤr den ehrlichen Joe; aber die Ehrlichkeit waͤre ein Pferd das leicht aus⸗ ſchlagen koͤnnte, und man ſolle nicht unnoͤthig ſeinen Naͤchſten in Verſuchung fuͤhren. 3 Es ſchien als gebe Tomkins ſelbſt ſeine Einwilli⸗ gung zu dem beſchraͤnkten Zutrauen, das man in ihn ſetzte, oder als wuͤnſche er gar nicht die Gegen⸗ wart des Fremden zu bemerken. Es ſiel dem Joco⸗ line, der ein aͤußerſt ſcharfſinniger Mann war auf, daß, als durch unvermeidliche Zufaͤlle Kerneguy dem Tomkins ein⸗ oder zweimal begeanete, dieſer weniger Autheil an der Sache zu nehmen ſchien, als man


