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„Verzeihen Sie dieſe unzeitige Unterbrechung,“ ſagte Carl indem er ſeinen Hut abzog und ſich gegen den Obriſten Everard verbeugte,„der ich augenblicklich
ein Ende ſetzen werde.“
Epverard erwiederte ſeinen Gruß ernſt, und ſchwieg. „Sind Sie toll Doctor Rochecliffe?“ ſagte Carl— „oder ſind Sie taub?— oder haben Sie Ihre Mut⸗ terſprache vergeſſen? Ich wünſchte, daß Sie dieſen Ort verließen.“
„Ich bin nicht toll,“ ſagte der Geiſtliche, der mit ſeiner Faſſung auch die natürliche Kraft ſeiner Stim⸗ me wieder erlangt hatte.—„Ich möchte Andere ver⸗ hindern es zu ſeyn; ich bin nicht taud, ich möchte Andere bitten der Stimme der Vernunft und der Re⸗ ligion Gehöbr zu geben; ich habe meine Mutterſprache nicht vergeſſen— ſondern ich komme hieher, die Sprache des Herrn aller Könige und Fürſten zu ſprechen.“
„Ich vermuthe eher um ſich mit Knitteln herum⸗ zupruͤgeln,“ ſagte der König.„Gehen Sie Doctor Rochecliffe, dieſe eingebildete Wichtigkeit ziemt Ihnen eben ſo wenig, wie die Tyorheit bei welcher wir Sie antrafen. Sie ſind doch wie ich glaube, weder ein katholiſcher noch ein ſchottiſcher Prieſter, daß Sie un⸗ bedingten Gehorſam von Ihren Zuhörern verlangen; ſondern ein Diener der Kirche von England, der den Vorſchriften dieſes Glaubens folgen muß— und ſei⸗ nem Oberhaupte.“ 4
Bei den letzten Worten dämpfte der König ſeine Stimme bis zu einem leiſen eindrucksvollen Liſpeln. Als Everard es bemerkte, zog er ſich zurück, da ſeine. natürliche Großmuth ihn hieß es zu vermeiden, Pri⸗ vatunterredungen zu behorchen, bei welchen es ſich von der Sicherheit der Redenden handle. Sie fuhren je⸗
doch fort in ihren Ausdrücken die größte Vorſicht
u beobachten.
„Mr. Kerneguy,“ ſagte der Geiſtliche, ich bin ge⸗ miß der Letzte der Ihren Wünſchen entgegen iſt oder Ihnen eine andere Autorität entgegenſtellt— Gott


