Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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ſagen— mein Charakter und mein Einfluß bei dem Konig haͤngt davon ab, daß ich mit allem, was ae⸗ tum atque tractatum in dieſer Sache geſchieht und verhandelt wird vollkommen bekannt ſey.“

„Vertrauen Sie mir Ihren Charakter an, mein guter Doctor“ ſagte Alexis, die zu läͤcheln verſuchte; „er iſt von feſterem Stoff als der der Frauen, und wird in meiner Verwahrung ſicherer ſeyn, als der

Meinige bei Ihnen. Doch das will ich zugeben— Sie follen alles mit anſehen— Sie ſollen mit mir gehen, nun Ihre Geſellſchaft wird mir Muth und Kraft ein⸗ oͤßen. „Das iſt etwas“ ſagte der Doctor, obgleich er mit dem beſchraͤnkten Vertrauen noch nicht ganz zu⸗ frieden geſtellt war.—„Du warſt immer ein geiſt⸗ reiches Maͤdchen, und ich will Dir vertrauen— wahrhaftig ich muß es wohl, gern oder ungern. 4 „Treffen Sie mich alſo morgen am Sonnenzeiger in der Einoͤde“ ſagte Aleris.„Aver ſagen Sie mir erſt, ſind Sie auch der Zeir und des Ortes ganz ge⸗ wiß? Ein Mißverſtaͤndniß koͤnnte ſehr ungluͤckliche Folgen haben.“—

„Verlaſſen Sie ſich darauf, daß meine Nachrich⸗ ten ganz ſicher und genau ſind“ ſagte der Doctor, der ſeine Nichtigkeitsmiene wieder annahm, die ſich vei dem letztern Theil ihrer Unterredang ein wenig vermindert hatte.

„Darf ich fragen“ ſagte Aleris„auf welchem Weg ſie zu dieſer wichtigen Nachricht gelangten?“ „Du darfſt unzeitig fragen,“ ſagte er, nun wieder vollkommen ſeine Oberherrſchaft fuͤhlend;„aber ob ich antworten will oder nicht, das iſt wieder eine ganz andere Sache. Ich glaube weder Dein noch mein Ruf koͤnnen dadurch gefaͤhrdet werden, wenn Du das auch nicht erfaͤhrſt. Ich habe meine Geheimniſſe ſo gut wie Du Fraͤulein; und einige von ihnen ſind glaub ich noch etwas wichtiger.“

„Es ſey ſo, ſagte Aleris ruhig:“ wenn Sie

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