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ihn eine oder zwei Stunden im Geſpraäͤch aufzuhalten, bis ich alles vorbereitet habe, daß er dieſen Platz ver⸗ laſſen kann, von dem ich ihn durch eine vorgebliche Nach'uchung entfernen werde? denn beſteigt C. S.
Iſein Pferd, reiter davon, und Fraͤulein Alexis Lee hat die Ehre, ihn gerettet zu haben.“
„Ja auf Koſten ihres eigenen Ruſs,“ ſagte Ale⸗ ris,„und der Gefahr einer ewigen Beſchimpfang ihrer Familie. Sie ſagen, Sie wuͤßten Alles; was kann der König davon denken, wenn ich ihm nach dem was vorgefallen iſt, noch ein freiwilliges Ren⸗ dezvous gebe, und wie iſt es moͤglich, ihn wegen des Beweggrundes zu entaͤuſchen?“
„Ich will ihn enraͤuſchen, Alexis; ich will das Ganze erklaren.“
„Doctor Rochecliffe,“ ſagte Alexis,„Sie ſchla⸗ gen das Unmoͤgliche vor. Sie koͤnnen mit Ihrem Scharfſinn und mit Ihrem Verſtand gar vieles be⸗ wirken, aber wenn der neugefallene Schnee einmal beſchmutzt iſt, ſo ſind alle Ihre Kuͤnſte nicht im Stande ihn wieder weiß zu waſchen; es iſt ganz ſo mit dem guten Rufe eines Maͤdchens.“
„Alexis, mein theuerſtes Kind,“ ſagte der Doc⸗ tor,„bedenke doch, daß wenn ich die es Mittel em⸗ pfehle um das Leben des Koͤnigs zu rerten, oder ihn wenigſtens von einer großen Gefahr loszureißen, ſo geſchieht es, weil ich kein anderes kenne, das ich in Bewegung ſetzen koͤnnte. Wenn ich Died bitte, auch nur einen Augenblick das anſcheinend Unrechte zu thun, ſo iſt es nur die hochſte Noth, und Umſtaͤnde, die nicht wieder eintreffen koͤnnen, die mich dazu be⸗ wegen.— Ich werde die ſicherſten Mittel ergreifen, allen uͤbeln Gerichten zuvorzukommen, die von dem entſtehen köͤnnen, was ich Dir anempfohlen habe.“
„Sagen Sie das nicht Doctor,““ ſagte Alexis,
„es iſt ein leichteres Unternehmen, das Weltmeer abzudammen, als dem Laufe der Verleumdung Ein⸗
W. Scott's Werke. XIII. 7.


