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hört; dann aber tritt der vollkommene Soldat hervor, und er iſt ſo taub für jedes friedliche Wort, als wäre er ein Streithahn.“
„Sie vergeſſen Doctor Rochecliffe“ ſagte Alexis, „daß, wenn ich es recht verſtanden habe, mein Vater ſie heute morgen am Kämpfen verhinderte.“
„Ja“ antwortete der Doctor,„weil er es fuͤr Pflicht hielt, im königlichen Park den Frieden aufrecht zu erhalten; aber es geſchah ſo ungern, daß ich Dir Alexis vorausſagen kann, daß wenn er ſie wieder triftt, er weit entfernt, das Gefecht zu verhindern, ſie auf einen nicht privilegirten Boden führen, und ſie dort herzlich willkommen heißen wird, um ſeine Augen an einem ſo angenehmen Anblick zu weiden.— Nein Ale⸗ is Du— nur Du kannſt uns in dieſer Noth hel⸗ en.
„Ich ſehe keine Möglichkeit“ ſagte ſie, indem ſie abermals erröthete,„wie kann ich dabei nur im Gering⸗ ſten nützlich ſeyn?“
„Du mußt dem Koͤnige ein Brieſchen ſchreiben,“ antwortete Dr. Rochecliffe— ein Briefchen wie alle Frauen es weit beſſer ſchreiben als Maͤnner es lehren koͤnnen.— Du bitteſt ihn darin, ſich zu der Stunde bei Dir einzufinden, die zum Zweikampf beſtimmt iſr. Er wird es nicht verfehlen; denn ich kenne ſeine un⸗ gluͤckliche ſchwache Seite.“
„Doctor Rochecliffe,“ ſagte Alexis ernſt—„Sie haben mich von Jugend auf gekannt.— Was verlei⸗ tet Sie zu dem Glauben, daß ich einem ſo unzie⸗ menden Rathe folgen werde?“
„Und wenn Du mich von Deiner Kindheit an gekannt haſt, was verleitet Dich denn, gegen mich den Verdacht zu hegen, daß ich der Tochter meines Freundes einen Rath geben wuͤrde, den zu befolgen ihr nicht ziemt? Du kannſt doch, glaube ich, nicht ſo thoͤricht ſeyn, mir die Meinung unterzuſchieben, daß Du Deine Gefalligkeit weiter treiben ſolſſt, als
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