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doch ſehr ſicher, daß ich ein eben ſo gutes Recht da⸗ rauf habe, meinen Stock auf dem Mantel tanzen zu laſſen, in den Sie gehuͤllt ſind, wie es niemand ei⸗ nem andern frreitig machen wird, daß er das Recht hat, ſeinen Rock auszuklopfen. Wenn wir alſo Freun⸗ de ſeyn ſollen, ſo ſagen Sie mir erſt, wie Sie zum Beiſpiel zu dieſem Mantel kamen und wohin Sie mit ihm gehen? ſonſt werde ich mir die Freiheit nehmen, Sie aufzuhalten wie Jemand, der ein vollkommenes Recht dazu hat.“
Ach ungluͤcklicher Mantel, dachte der Wanherer, dreimal ungluͤckſelige thoͤrichte Idee, die mich hieher führte um Streit anzufangen, und Aufmerkſamkeit zu erregen, wo Ruhe und Geheimniß beſonders wich⸗ tig fur meine Sicherheit ſind⸗
„Wenn Sie mir eilne Verimnthung erlauben wollen Sir,“„fuhr der Fremde fort, welcher kein anderer als Markham Everard war,„ſo will ich Ih⸗ hen beweiſen, daß ich Sie beſſer kenne als Sie glau⸗
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Nun das wolle der allguͤtige Gott verhuͤten! be⸗ tete jener in Stille aber ſo andaͤchtig wie nur je in ſeinem Leben. Aber ſelbſt in dieſem Augenblick der hoͤchſten Noth entging ihm ſein Muth und ſeine Ruhe nicht, und er bedachte, daß es von der höͤch⸗ ſten Wichtigkeit ſey, nicht erſchrocken zu ſcheinen, und ſo zu antworten, daß er wo moͤglich den ganzen Verdacht erführe, welchen jener gegen ihn hegte.
„Wenn Sie mich kennen Herr,“ ſagte er, „und ein Gentleman ſind, wie Ihr Anzug es verſpricht, ſo koͤnnen Sie nicht lange zweifeln, welchem Zufall Sie es zuſchreiben muͤſſen, daß ich dieſe Kleider tra⸗ ge, die Sie fuͤr die Ihrige halten.“
„O. Herr,“ erwiederte Oberſt Everard, deſſen Zorn ſich bei der guͤtigen Antwort des Fremden kei⸗ neswegs legte,„wir haben Ovid's Metamorphoſen ſtudirt, und wiſſen was man davon zu halten hat, wenn junge Leute von Stand verkleidet reiſen—


