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„Ich moͤchte es von ganzem Herzen,“ ſagte Ker⸗ neguy boshaft lachend;„aber Sie ſehen, daß ich im⸗ mer noch an meiner Laͤhmung leide.— Nein, nein, Albert,“ fluſterte er ihm zu, indem er den Verſuchen des jungen Lee widerſtand, welcher ihn bewegen wollte, das Zimmer zu verlaſſen,„kannſt du glauben, ich waͤre Thor genug, mich dadurch beleidigt zu fuͤhlen?— Im Gegentheil, ich wuͤnſche Nutzen daraus zu ziehen.“
„Gott gebe es!“ ſagte Lee zu ſich ſelbſt, als er das Zimmer verließ—„es waͤre die erſte Vorleſung, aus der Sie jemals Nutzen zogen; und der Teufel hole alle Plaͤne und Plaͤnemacher, welche mich dazu be⸗ wogen, Sie hieher zu bringen!“ So ſprechend, trug er ſein Mißvergnuͤgen in den Park.—
Zweites Kapitel.
Denn hier, ſo ſagt man, geht er täglich um
Mit zügelloſen, frechen Freunden;
und er, ein junger, ſchwacher, weib'ſcher Knabe,
Er rechnet es ſich noch zur Ehre an,
Daß er die frechen Buben füttern darf.
Richard II.
Die Unterredung, welche Albert vergeblich zu un⸗ terbrechen geſucht hatte, ging, nachdem er das Zimmer verlaſſen hatte, auf dieſelbe Weiſe fort. Es unter⸗
hielt den Louis Kernegup, denn perſbnliche Eitelkeit, W. Seott's Werke. XIII.,


