Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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7 gangenen Abend fuͤr einen der bloͤdſinnigſten Men⸗ ſchen gehalten hatte, dem ſich ſeit den Zeiten der ſchoͤnen Roſamunde die Thore von Woodſtock geoͤffnet hatten.

Als ſie nun zu Vieren im Zimmer zuruͤckbieben, ohne von den Bedienten und dem Geraͤuſch geſtoͤrt zu werden, welches das Auftragen des Eſſens verur⸗ ſachte, da fühlte Louis Kerneguy, daß er ſeinen Freund und gegenwaͤrtigen Beſchuͤtzer Albert nicht gar zu ſehr aus dem Geſpraͤche ausſchließen duͤrfe, waͤhrend er ſelbſt die Aufmerkſamkeit der Familie, mit welcher er erſt vor Kurzem bekannt geworden war, in Anſpruch nahm. Er trat alſo hinter ſeinen Sti 5 ſtuͤtzte ſich auf die Lehne, und ſprach mit gem Tone:entweder hat mein guter Fre rer und Herr heute morgen ſchlimmere hten gehoͤrt, als er uns mitzutheilen für gut findet, oder er muß uͤber meine geflickte Jacke und ledernen Ho⸗ ſen gefallen ſeyn, und durch Sym die ganze Maſſe der Bloͤoſinnigkeit angenommen e ich in der vergangenen Nacht mit dieſen h merlichen Kleidern wegwarf. Seyen Sie he mei theurer Oberſt Albert, wenn Ihr ergebener Page es zu ſagen wagen darf. Sie ſind bei denen, deren Geſellſchaft ſchon dem Fremden und alſo Ihnen dop⸗ pelt theuer ſeyn muß. Alle Welt Freund, ſeyen Si doch froͤhlich! Ich habe Sie bei Brod und Waſſer lu⸗

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