Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker.

ſeinem ſtarren Todesſchlaf aufwecken und es den Ruf nach Freiheit und Erlöſung in dieſer allgewaltigen Eintracht, wie ſie die deutſche Geſchichte kaum zum zweiten Male ſah, erheben laſſen? Sind es nicht die edelſten Männer des Volkes, die berühmteſten Koryphäen der Wiſſenſchaft, ja ſind es nicht ſelbſt die Staatsmänner aus der ſogenanten alten Schule, die einſehen, daß es mit Deutſchland anders werden, daß dieſem Zuſtand der Unterdrückung jeder freien Geiſtesrichtung, dieſem Bevormundungsſyſtem in der Verwaltung, dieſer unwürdigen Zerſplitterung und Ohnmacht nach Innen und nach Außen ein Ende gemacht werden muß? Ich gebe zu, daß die Maſſe des Volkes nur einem dunklen Inſtincte folgt, wenn ſie aufſteht; aber dafür leuchten ja auch um ſo heller die Fackeln der Intelligenz, der Wahrheit und der Vaterlandsliebe; dafür hat ja auch dieſes Volk ſeine weiſen und beſonnenen Führer, die ihm in ber Wüſte vorangehen und es vor Verirrungen bewahren. Und wie, Herr Major, wie glauben Sie, das die poli⸗ tiſchen und ſocialen Reformen, die Sie ſelbſt als nothwendig zugeben, anders eingeführt werden können als durch eine Revolution? Wahrlich, wenn das deutſche Volk vor dieſem Gedanken zurückſchrecken und abwarten wollte, bis ihm ſeine Fürſten den