Teil eines Werkes 
2. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 335

Wald, und bis wir ins Dorf kommen, iſt es dunkle Nacht.

Hand in Hand begannen ſie hierauf den Felſen hinabzuſteigen und mochten ohngefähr die Hälfte des ſteilen Pfades zurückgelegt haben, als ſich oben am Eingang der Eulobe der Epheu leiſe auseinander⸗ ſchob und des Narren Mattelhans häßliches Geſicht aus dem Laubwerk hervorſchaute. Mit vor Furcht,

Staunen und Neugierde verzerrten Zügen blickte er

den Beiden unbeweglich in die dämmernde Tiefe nach, bis ſie, unter den Fichten angelangt, unſichtbar wur⸗ den, worauf er den Kopf wieder in die Höhle zu⸗ rückzog.

In leiſem Geflüſter bewegte der Abendwind die Blätter des Epheus, aus dem Thale wallten blaue Nebeldünſte empor, den Schluchten des Eulobenkopfes entſtiegen der Nacht dämmernde Luftgeſtalten und hingen ſich in duftigen Gewändern um die Felszacken und Fichten, rings aber erſchauerten die Wälder wie vor einem ewigen unverſtandenen Räthſel der Schöpfung.