Teil eines Werkes 
2. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 5

feſthalten, daß, was heute nur noch Sehnſucht im deutſchen Volke, dereinſt wahres, ſchönes, wirkliches Leben ſein werde, ohne den ſchweren tragiſchen Con⸗ flict des gegenwärtigen Menſchen mit ſeiner Zeit, ohne die zerſtörenden und auflöſenden Elemente, die jetzt noch in unheilvollem Kampfe mit einander rin⸗ gen, und in deren nächtigem Walten wir uns ver⸗ geblich nach der höhern Sonne jener Freiheit um⸗ ſchauen, die im Anfang des Jahres 1848 in ſo herrlichem Morgenroth aufging und noch unter dem entzückenden Schauen der ſie begrüßenden Menſchheit wieder in Schatten und Dämmerung unterſank; aber ſie wird wiederkehren, dieſe Sonne, reiner und präch⸗ tiger als das erſte Mal; und dann wird die Menſch⸗ heit, ein zweiter Joſua, ihr jenesSonne ſteh' ſtill! zurufen, vor welchem kein Nebel mehr aufkommt und keine Wolkenverſchleierung.

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Die revolutionaire Bewegung, welche zunächſt und vorzugsweiſe in Süddeutſchland gährenden Stoff genug vorfand, um ſich daran zur hellen Flamme zu entzünden, gewann bald auch in Volker's Bergen Boden und Nahrung; denn dem Odenwälder Bauer

geht im Allgemeinen, bei aller Indolenz gegen ſeine *.