Erſtes Capitel.
Wir haben bis jetzt den großen politiſchen Ereig⸗ niſſen in Deutſchland, welche den Anfang des denk⸗ würdigen Jahres bezeichnen, in das unſere Geſchichte fällt, nur eine flüchtige Theilnahme geſchenkt; einmal weil ſie ſeither noch nicht ſo unmittelbar in die Be⸗ gebenheiten unſerer Erzählung eingegriffen haben, und zum andern, weil die Ereigniſſe, welche uns von nun an beſchäftigen werden, uns noch genugſam in die politiſche Sphäre einführen. Auch ſoll uns hier das Bekenntniß nicht gereuen, daß wir, die wir als Zeit⸗ genoſſen noch im erſten Eindruck der Begebenheiten ſtehen, welche Deutſchland zu Anfang des Jahres 18as erſchütterten, wahrlich nicht das Wagniß un⸗ ternehmen werden, die Tage und Erſcheinungen der jüngſten Zeit ſchon jetzt in das gewöhnliche Coſtüm des ſogenannten hiſtoriſchen Romans zu kleiden, und dabei Gefahr zu laufen, daß die Dichtung hinter dem


