Georg Volker. 249
niger als drei Säbel umgeſchnallt, wobei er noch obendrein ſein großes Sprachrohr nicht vergeſſen hatte. Hinter ihm her aber ſchleppten ein Dutzend und mehr Bauernjungen die übrigen Waffen und Mu⸗ nitionsvorräthe aus des Hauptmanns buntem Arſe⸗ nal herbeiz konnten aber, trotz ihrer jüngern Beine dem Alten kaum nachkommen, deſſen Eile ebenſo groß war, als der Eifer, welcher ihn in dieſe kriege⸗ riſche Poſitur verſetzt hatte.
„Halt! Halt!“ ſchrie er dem bergabkommenden Zuge ſchon von Weitem aus voller Kehle entgegen, während ihrerſeits die Leute, welche den Wilddieb und ſeine Träger umgaben, ſich beeilten, dem Haupt⸗ mann näher zu kommen, was aber dieſen nur noch mehr in ſeinem Glauben beſtärkte, daß ſie auf der Flucht begriffen ſeien.
„Muth, Kinder, Muth, ich bin da!“ redete er ſie mit jugendlichem Feuereifer an, als er ſie erreicht hatte. Fürchtet Euch nicht, noch iſt nichts verloren, ſeht Ihr, ich bringe Succurs, da ſind Waffen mehr als wir brauchen, um den Raubritter ſammt ſeinem Geſindel in die Pfanne zu hauen. Allons, Kinder, zugegriffen, jetzt geht der Tanz erſt recht los, der alte Bärenhorſt führt Euch an, und in einer halben Stunde iſt das verfluchte Reſt unſer oder ich will


