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Georg Volker. 5
Mehrmals verwirrte ſich ſein Fuß im niedern Strauch⸗ werk des Bodens; er mußte einen ziemlich ſteilen Erdabhang hinunterklimmen, war jedoch nicht ſobald unten angelangt, als er ſich zu ſeiner Freude in einem Hohlweg und auf befahrener Straße befand; rüſtig ſchritt er nun aufs Gerathewohl vorwärts; denn ein⸗ mal mußte ja doch dieſer Weg aus dem Walde füh⸗ ren; bald ſenkte ſich auch die Straße bergab, und
„Rübezahl hat doch geholfen!“ rief er, als ſich nach einer halben Stunde der Wald wirklich zu lich⸗ ten begann und im Vordergrunde eine freie Landſchaft hervortrat, die der Mond magiſch beleuchtete.
Faſt in dem Augenblick jedoch, da Germanos jene Worte ausſprach, ſah er vor ſich, in einer Ent⸗ fernung von etwa funfzig Schritten die Geſtalt eines Mannes, der denſelben Weg herzukommen ſchien, welchen er ſo unerwartet aufgefunden hatte. Der nächtliche Wanderer trug einen langen talarähnlichen Mantel, welcher ihn im raſchen Dahinſchreiten auf der windigen Höhe in weiten Falten umflatterte, was ſeiner hohen Geſtalt ein geiſterhaftes Anſehen verlieh und Germanos unwillkürlich an das Mährchenbild ſeiner Kindheit von dem Berggeiſt Rübezahl erinnerte. Er beſchloß ihm zu folgen und trotz des eiligen Gan⸗ ges von Jenem, der mehr lief als ging, gleichen
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