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grub, als die Kunde, das Geſpenſt habe ſich wieder gezeigt, das ſchlummernde Gewiſſen in ihm weckte und ihn zu jenem Schritte bewog.
Wie begreiflich war die Aufregung, welche die Gemüther bei dieſer unerwarteten Kataſtrophe ergriff, anfangs eine ſo große und allgemeine, daß dieſe An⸗ ſchauungsweiſe nicht ſogleich beim Volke Eingang fand; wohl aber hatte die Begebenheit zur unmittelbaren Folge, daß die Altenhainer Bauern, ſo viele Jahre durch den Haß zwiſchen Falk und Wahl in zwei feind⸗ liche Parteien geſchieden, in dieſem erſchütternden Aus⸗ gang einen Wink des Himmels erblickten, ihren alten Hader beizulegen, der ſo vielen Unſegen über das Dorf gebracht hatte, gleichſam zur gerechten Vergeltung für die Unthat, welche die zwei angeſehenſten Männer von Altenhain verübt hatten. Darum eilte denn ein jeder ſich mit ſeinem Feinde auszuſöhnen, um auch keinen Augenblick länger an dem unſeligen Fluch der beiden Miſſethäter mitzutragen und das Dorf ein für allemal von der alten Schuld jener frei zu machen.„Wir habew's alle ſchwer genug gebüßt, daß wir zwei Mör⸗ der ſo lange ungekannt in unſerer Mitte hatten,“ ſagten ſich die Bauern;„fortan ſoll der Tannenſchütz uns nicht mehr ſchrecken und mit dem Frieden kehre
unſere Hütten und Herzen ein.“
auch wieder der alte Segen und der alte Qunuen in 6


