Teil eines Werkes 
2. Band (1848)
Entstehung
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fremde Perſönlichkeiten zu einer Zeit auferlegt, wo wir kaum mit uns ſelbſt fertig werden können?

Ich möchte wirklich nicht behaupten, daß dies ein bloßer Zufall wäre, verſetzte Walpurg. Denn Du kannſt's ja jeden Tag erleben, daß Dich die Menſchen dann am Meiſten durch ihre Gegenwart behindern, wenn Du ſie am wenig⸗ ſten nöthig haſt. Es iſt ein inſtinktartiges Gefühl in dem Philiſter, das ihm anſagt, wenn etwas vorgeht, wobei er überflüſſig iſt. Und dann kommt er Dir gewiß und wahrhaftig in hellen

Haufen angezogen, wie Fröſche hinter'm Sommer⸗

regen drein, und bietet Dir ſeinen Beiſtand an.

Ja ja, ſo iſt's, ſagte Marlo lächelnd.Es gäbe gar keine Verlegenheit in der Welt mehr, wenn man nicht beſtändig bei jedem Thun und Laſſen rechts und links blicken und die Leute um Verzeihung bitten müßte, daß man ſie nicht gleich zum Henker wünſchen darf. Ach und wir armen Neunzehnjahrhündertler! Was haben wir nicht alles aus unſren ſogenannten ſocialen Zuſtänden gemacht, bis wir endlich in dieſes Chaos von Vor⸗, Rück⸗ und Nachſichten hineingeriethen! Sollte man nicht glauben, die Menſchen ſähen es