man bei ſeinem Vorbild, dem Schwabenheimer„Men⸗ ſchenfreund,“ faſt nach jeder mitleidigen Redensart hören
konnte. O ich blinder Thor— ich Rabe von einem Vater! ſeufzte der alte Herr mit kummervoller Miene.— Acht⸗ undzwanzig Katzen umſchwärmen Nachts mein Haus, um es mit der dieſen geheiligten Thieren eignen gött⸗ lichen Schutzkraft vor allen böſen und gefährlichen Heim⸗ ſuchungen zu bewahren; und am Tage— am hellen
Tage thu' ich dem Unglück ſelbſt die Pforte auf, heiße den treuloſen Verräther an meinem friedlichen Herde willkommen, laſſe ihn nicht blos von meinem Weine trinken und von meinem Brode eſſen, ſondern geſtatte
auch noch ſeinen lüſternen Blicken den reinen unſchuld⸗ vollen Anblick meiner armen Kinder!
Das war freilich ſehr unvorſichtig von Ihnen ge⸗ handelt, mein werther Herr Franke, indeß——
Nein, mein Herr, ſprechen Sie kein Wort mehr zu ſeiner Rechtfertigung! unterbrach ihn der alte Herr mit wuthzitternder Stimme.— Er iſt der größte Schurke un⸗ ter Gottes Sonne—ſelbſt ſein Großvater verdient noch meine Achtung— ich kenne deſſen Memoiren— er machte doch wenigſtens kein Hehl aus ſeinen ſchlechten
Streichen— aber dieſer Enkel— dieſer entartete Enkel — o ſagen Sie mir, Herr Stroh.. Herr Strohmenſch, wie ich Ihnen den großen Liebesdienſt vergelten ſoll⸗


