am Enkel Spuren von muſikaliſchem Talent ent⸗ decken will; wenigſtens bläſt Herr Doctor Moſer aus⸗ gezeichnet das Poſthorn!
Genug! Genug! rief der Alte ſchäumend und ſeine ſeitherige Betäubung wich einer heftigen Erbitterung, ſo daß er vor Wuth und Alteration am ganzen Leibe zitterte.
Das dürfte Sie ſonſt nicht irre an ihm machen, fuhr Blaſius mit größter Ruhe fort.— Er hat ſonſt weiß Gott Nichts von ſeinem ſeligen Herrn Se ater an ſich, als dieſe eine böſe Untugend. Denn das Lügen und Aufſchneiden, dazu die Verſchwendung und das Schuldenmachen, und das viele Trinken und Hazardiren könnte man ihm noch nachſehen, zumal er bereits mit ſeinem väterlichen Erbe— wie man bei uns zu ſagen pflegt— ſo ziemlich auf dem letzten Loche pfeift, ein Glück für ihn, ein wahres Glück; denn dann wird er doch ſchließlich noch zu Verſtande kommen und ſeinen ſechs armen ſitzengelaſſenen Bräuten,— ach nein, fünfe ſind's ja blos—
Sechs— acht! ſchrie Herr Felix und ballte wüthend beide Fäuſte
— und ſeinen acht armen ſitzengelaſſenen Bräuten die Reue erſparen, den loſen Vogel nicht beſſer unter Verſchluß gehalten zu haben, ſagte Blaſius und ließ jenes eigenthümliche tröſtliche Schluchzen hören, das
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