Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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chanpelz beſetzten Mantel nach dem Kloſterhof verfügte. Die Köchin, welche ihm die Hausthüre öffnete, fragte er im Polterton des keinen Einwand noch Aufſchub dul⸗ denden Geſchäftsmannes nach Herrn Felix Franke, den er in einer höchſt dringlichen Angelegenheit ſogleich ſpre⸗ chen müſſe.

Sag' Sie Ihrem Herrn, ich ſei der Doctor Stroh⸗ metz aus Schwabenheim und käm' in einer Sache von der allerhöchſten Wichtigkeit zu ihm prrrrr!

Mit dieſen Worten ſchwenkte er ohne Umſtände ſei⸗ nen Hut, ſo daß der reinliche weiße Fliesboden rings von Schnee beſchmutzt wurde, und ſtampfte und ſcharrte ſo lange mit den Füßen, bis der Hausherr raſch die Thüre ſeines Zimmers öffnete, um nachzuſehen, wer draußen ſo ungebührlich die Ruhe ſeines Hauſes ſtöre. Kaum ward Blaſius⸗Strohmetz ſeiner anſichtig, ſo ging er mit der Zuverſicht eines Mannes, der ſich eines europäiſchen Rufes bewußt iſt, auf ihn zu und ſagte mit würdevoller Gemeſſenheit:

Ich bin der Doctor Strohmetz aus Schwabenheim hoffe, daß ich nicht zu ſpät komme, um ein großes Familienunglück von Ihrem friedlichen Hauſe abzuwen⸗ den da ich zufällig im Gaſthof hörte, daß ein ge⸗ wiſſer, mir ſehr wohlbekannter Menſch Doctor Mo⸗

ſer, bei Ihnen aus⸗ und eingeht über den ich Ihnen