Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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müthige ſtrahlend von Glück und Wonne. Und auf der Stelle gehe ich zu Deinem Vater und präſentire mich ihm als„unbequemer Schwiegerſohn!“

Um Gotteswillen! Das laſſe bleiben, Ludwig! ſagte ſie beſtürzt. Denn es iſt nicht dafür zu bürgen, daß er uns in ſeiner erſten blinden Heftigkeit einen Streich ſpielt, auf den Niemand vorbereitet ſein kann. Hier bleibt nichts weiter übrig, als daß ich und kein an⸗ derer Menſch ſonſt die Rolle des Brautwerbers für Dich übernehme; aber dazu müſſen wir die günſtige Gelegen⸗ heit abwarten und ihn vorher möglichſt auf das Unver⸗ meidliche vorzubereiten ſuchen.

Sie ſetzte ihm nun die Gründe für dieſe ihre Anſicht ſo überzengend auseinander, daß er nicht anders als ihr beiſtimmen konnte und es zuletzt ſogar reizender fand, ihr Verhältniß noch einige Zeit geheim zu halten, als der Welt das Glück ihrer ii Liebe ſchon jetzt Preis zu geben.

Du wirſt die alten gelben langſtieligen Tulpen und ſtolzen Feuerlilien unſerer werthen Verwandtſchaft noch früh genug kennen lernen! ſagte ſie lachend. Dort Der — ſie deutete auf den ſteinernen Kloſterheiligen an der Wand— hat vorhin tüchtig für ſie herhalten müſſen; ich warf ihm Alles, was faul im Staate Dänemark iſt, an den Kopf— ach, wie hätt' ich mir denken ſollen, daß in dieſer Racheſtunde Deine Liebe mich für alle

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