Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Aber wo will Er mit Alledem hinaus und warum er⸗ zählt Er mir das?

Ohne ſich durch den Argwohn des alten Herrn und ſeinen ſtrengen Blick irre machen zu laſſen, fuhr Bla⸗ ſius im Tremulo der tiefſten inneren Bewegung fort:

Ich weiß, Herr Franke, man hat den Herrn Volk⸗ hauſen auf's Schändlichſte bei Ihnen verleumdet und kein gutes Haar an ihm gelaſſen, außer denjenigen,

woraus ihm ſeine Feinde den Abſalonszopf drehen möch⸗

ten. Doch ſage ich's Ihnen frei heraus: Herr Volk⸗ hauſen mag als Brandfuchs ein und das andere Mal ſtark über die Schnur gehauen haben; aber darum bleibt er doch in meinen Augen ein Ehrenmann, ein höchſt reſpectables Mitglied der menſchlichen Geſellſchaft, und dabei iſt er die Redlichkeit und Gewiſſenhaftigkeit ſelber und ſo überaus mäßig und einfach in ſeinen leib⸗ lichen Bedürfniſſen, daß ſich der heilige Antonius ſelbſt an ihm ein Muſter nehmen könnte. Denn wär' er das Alles nicht, und noch viel mehr dazu, was mir die Beſcheidenheit zu ſagen verbietet, ſo hätte er die acht⸗ hundert Thaler ruhig in die Taſche geſteckt, hätte ge⸗ dacht: mein reicher Herr Onkel mag zuſehen, wer ihm die Summe zurückbezahlt, womit er meine Gläubiger befriedigte, ich hab' ihn ja nicht dazu animirt. aber conträr, mein Herr, höchſt conträr! Trotzdem, daß wir Nichts zu reißen und zu beißen haben, heißt er mich

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