Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Inexpreſſibles aus der nämlichen Verlaſſenſchafts⸗Gar⸗ derobe mit Knieſchnallen; ferner ein vom Kleidertrödler erhandelter Quäkerhut mit breiter Krempe, und an den Beinen blau und weißgeſtreifte Strümpfe mit Schuh⸗ ſchnallen, alſo unter Umſtänden das Muſterbild eines armen Famuli oder Scribenten, der gegen dürftige Schreibgebühren bei ſchmaler Koſt Manuſcripte co⸗ pirt und nebenbei ſeinem gelehrten Brodherrn in aller⸗ lei häuslichen Verrichtungen, als da ſind: Stubenkehren und Stiefelputzen, Nähen, Waſchen und Kinderwarten, ebenſo redliche als vielſeitige Dienſte leiſtet.

Wie er ſo ging und ſtand, das Haar ſchlicht zurück⸗

gekämmt, mit eingebogenen Knieen und mit vom vie⸗

len Sitzen und Schreiben knochenſchief gewordenen Schultern, fehlte ihm Nichts als Zopf und Haarbeutel,

um einen zweiten Lorenz Kindlein darzuſtellen, ſo täu⸗

ſchend hatte ſich der Schalk in die Maske der alles⸗ duldenden chriſtlichen Ergebenheit eingekleidet. Kein Fädchen an ihm hätte auch nur entfernt zu einem Ver⸗ gleich mit dem zerfahrenen debauchirten Conſtantin auf⸗ gefordert, geſchweige denn die innere Aehnlichkeit bei⸗ der Schelme errathen laſſen; denn gelang es ihm nicht, das Mitleid des Herrn Cyprian durch die Vorſtellung zu wecken, wie wenig ſein entarteter Neffe eine ſo treue und chriſtliche Schreiberſeele ſein zu nennen ver⸗ diene, ſo war ſeiner ganzen Fuchsliſt der Fangzahn