Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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wenigſten aber beſagtem Herrn Cyprian Franke zu gut kommen ſollten; die ſchwierige Doppelfrage war nur, wie er die erwähnte Summe ſeinem Herrn erhalten und doch zugleich die Abſicht deſſelben erreichen ſolle, Con⸗

befreien? Eins erſchien ohne das Andere unmöglich; aber Blaſius verzagte nicht und trat am Vormittag des folgenden Tages, ſeinem alten oft erprobten Wichſier⸗ genie vertrauend, wohlgemuth mit dem Banknotenpäck⸗ chen in der Seitentaſche, ſeinen Weg nach der Wohnung des Herrn Franke an.

Er hoffte das Beſte von der Inſpiration des Augen⸗ blicks und wollte es zunächſt auf den Eindruck ankom⸗ men laſſen, den die Perſönlichkeit des Kaufherrn auf ihn machen werde. Er hatte von dem Manne, deſſen Reichthum in der ganzen Stadt ebenſo ſprüchwörtlich war wie ſeine übergroße Frömmigkeit, nur eine höchſt unklare Vorſtellung; denn bis zur Stunde war ſein Be⸗ griff von einem frommen Chriſten bei ſeiner burſchikoſen Weltanſchauung faſt identiſch geweſen mit dem von ei⸗ nem armen Teufel, und ſeine Kenntniß von den geſell⸗ ſchaftlichen Elementen des ſogenannten Muckerthums reichte nicht über die Sphäre von zurückgekommenen Flickſchneidern, hektiſchen Strumpfwirkern und von einem und dem andern armen Dorfſchulmeiſterlein oder Bäl⸗ getreter hinaus, wie ſie ihm in Schwabenheim und Um⸗

ſtantin von der Verbindlichkeit gegen ſeinen Onkel zu