Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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Schwierigkeit, das jedem Andern unlösbar ſcheinende Problem und es war mehr der Nihiliſt in ihm, als der überlegte Mephiſto, der den Pythagoras veſtituirte. Hierin ſtimmten ihm die Uebrigen bei und Alle ge⸗ lobten, auch fernerhin in treuer Freundſchaft zu Con⸗ ſtantin zu halten, und, wo ſich eine Veranlaſſung dazu bieten ſollte, Jeder in ſeinem Kreiſe des Freundes Partei zu ergreifen und etwaige boshafte Angriffe und Verdäch⸗ tigungen gegen ſeine Ehre mit aller Entſchiedenheit zu⸗ rückzuweiſen. Mit dieſem Vorſatz trennte man ſich und Ludwig eilte zu Eliſabeth, theils um ſie von Copſtan⸗ tin's ſehnſuchtsvollem Verlangen nach der kranken Schwe⸗ ſter in Kenntniß zu ſetzen, theils um in ihr ſtarkmuthiges Herz die Sorgen und Befürchtungen auszuſchütten, die ihm des Freundes Schickſal bereitete. Wenn ſie kei⸗ nen Rath in dieſer Drangſal weiß, dann können wir Andern alleſammt die Segel einziehen! dachte er bei ſich und war doch ſelber unſchlüſſig, wie er ihr Conſtantin's verzweifelte Lage entdecken ſolle, ohne ihr dadurch einen allzuheftigen Schrecken zu bereiten. Er fand ſie ſeiner ſchon harrend in dem Zimmer, welches ihnen Onkel Cyprian's liebevolle Fürſorge angewieſen hatte, damit ſie ſich täglich auf einige Zeit allein ſehen und ſprechen könnten; auf den erſten Blick las Eliſabeth ſein erſchüt⸗ tertes Herz in ſeinen Zügen und bald genug kannte ſie die Urſache davon in ihrer ganzen erſchreckenden Be⸗