Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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ſtantin's Schickſal für immer entſchieden ſei. Die Be⸗ weiſe der von ihm unter des großen Pythagoras Namen begangenen Fälſchung waren ſo überzengend, ſo klar und eingehend dargelegt, daß auch die treueſte und begeiſtertſte Freundſchaft muthlos dagegen verſtummen, und ſelbſt die glänzende Anerkennung, die der mitleidloſe aber gerechte Richter am Schluſſe der ſeltenen Gelehrſamkeit„des glücklichſten und gefährlichſten aller literariſchen Falſarii alter und neuer Zeit“ zollte, nur noch ihren Schmerz um den unglücklichen Freund vermehren mußte.

Auch brachte Keiner, ſo lang und eifrig man auch hin und her berieth, wie man Volkhauſen über dieſe Si⸗ tuation hinaushelfen könne, einen ausführbaren Vor⸗ ſchlag zur Sprache, und zuletzt vexeinigte man ſich in dem traurigen Uebereinkommen, daß hier jede direkte Hülfe der Freundſchaft unmöglich ſei und man es ihm allein überlaſſen müſſe, wie er die ſchweren Folgen ſeiner unſeligen That ertragen werde.

Ich will mit ihm auf der Stelle nach Rom reiſen! rief der wackere Enthuſiaſt Bardenfleth.— So geht er wenigſtens dem erſten Stadtklatſch aus dem Wege.

Das wäre allerdings noch ein Vorſchlag, der ſich hören läßt, erwiederte der Arzt Tiedemann. In einem Jahre verraucht viel Strohfener. Wenn er nur auch mitgeht!

Es iſt Alles vergebens, ſagte Ludwig niedergeſchlagen.