war, ohne ihm ein Wort von dem zu ſagen, was er mit Jenem verhandelt habe— plötzlich— noch einen Blick in das tiefbleiche Antlitz Conſtantin's, und er ahnte das Schlimmſte!— Ohne jedoch eine Miene zu ver⸗ ziehen, gieng er auf den Freund zu, legte ihm feſt die Hand auf die Schulter und ſagte mit der nämlichen äußeren Ruhe, die Conſtantin ihm gegenüber zu behaup⸗ ten wußte:
Gut, Langer, du haſt refüſirt, alſo gehſt Du im Früh⸗ jahr mit mir an den Neckar!
Wollen ſehen, treues Bruderherz, erwiederte Con⸗ ſtantin mit einem hellvergnügten Auge, während das andere mit dem gelähmten Muskel eine krampfhaft zuckende Bewegung zum Lächeln machte, aber dabei ſtarr und unheimlich glänzend nur die Pupille unſtät hin und her rollte.
Es iſt bald Zeit, daß ich meine Anna wiederſehe, ſagte er gleich nachher im raſchen Uebergang zu einer weicheren Stimmung.— Sprich mit Deiner Eliſabeth, ob ſich's nicht einrichten läßt, daß ich einmal hinkomme; fürchtet ſie, es möchte Anna zu ſehr aufregen, ſo— ſo kann's ja wohl geſchehen, daß ich, während ſie ſchläft, ſie einmal zu ſehen kriege.— Mich ſcheert's den Henker, ob mir Eins der frommen Wachsmaskengeſichter in den Weg kommt!— Heute Nacht ging's mir wirklich recht ſchlecht; ich hatte heftiges Fieber, kein Tropfen Waſſer


