Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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„Briefe des Pythagoras,“ unmöglich auch nur den Schat⸗ ten eines Verdachtes auf ſich und ſeine alte geachtete

Firma laden könne, als ſei er nicht der zuerſt und zu⸗. nächſt Betrogene geweſen. Hingegen war es mit ſeiner

vollſten Beiſtimmung geſchehen, daß der Oberamtmann das Geld einer milden Lokalſtiftung zur Unterſtützung bedürftiger Handwerker übermittelte, welches Geſchäft denn auch Theobald, bevor er jene Stadt wieder verließ, pünktlich in Richtigkeit gebracht hatte.

Wie geſagt, ſchon der Unerwarteke, für Conſtantin ſo demüthigende Ausgang dieſer Unterhandlungen mit ſeinem Verleger ſtellte ihm wieder die ganze Größe der ihm drohenden Gefahr vor die Seele und rief zugleich alle Sorgen und Befürchtungen ſeines Herzens wieder wach.— Selbſt die ehrenvolle briefliche Anfrage des aus⸗ wärtigen Cultusminiſters, ob er unter den beigefügten Bedingungen geneigt wäre, in den fremden Staatsdienſt überzutreten und an jenem ausgezeichneten Gymnaſium der Nachbarſtadt die erledigte Stelle eines Lehrers der alten Sprachen in den beiden oberen Claſſen zu über⸗ nehmen, wirkte nur wie ein flüchtiger Sonnenblick auf ſeine verdüſterte und erſchütterte Seele und bereitete ihm bald nachher womöglich noch größere Qualen, noch angſt⸗ vollere Reflexionen. Er ſollte alſo ſogar noch Ehren gewinnen, noch reichere Früchte da einernten, wo ſein eignes, ach zu ſpät erwachtes Gewiſſen ihn und ſeine