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von welchem der Apoſtel Petrus ſagt,„daß er nicht aus⸗ wendig ſein ſolle, ſondern der verborgene Menſch des Herzens unverrückt, mit ſanftem und ſtillem Gemüthe, das köſtlicher iſt vor Gott, als alles Goldumhänge und Edelgeſteine.“ Nun trockne Deine Thränen, meine Toch⸗ ter, damit Anna keine neue Alteration bekommt, was, wie Du weißt, des Arztes beſtändige dringende Mah⸗ nung an uns iſt.
Damit entließ er die Nichte und Eliſabeth mußte ſich nach dieſer Unterredung abermals ſagen, daß ihr bei welchem trotz aller ſchwierigen Gewiſſenszweifel die na⸗
nie im Leben ein zweiter Menſch vorgekommen ſei, türliche Gutmüthigkeit und der redliche gerechte Sinn ſchließlich dieſen reinen und vollkommnen Sieg davon⸗ trügen, wie dies bei Onkel Chprian der Fall war; der nämliche Mann, der einen koſtbaren Schmuck, von dem ſich ihr Vater gewiß nur nach den ſchwerſten Kämpfen getrennt hatte, jahrelang im geheimſten Schubfach ſei⸗ ner ängſtlichen Berechnung zurückgehalten hatte, um ihn eines Tages mit der noblen Anſpruchsloſigkeit eines wahren Gentlemans wie ein ganz zufälliges willkom⸗ menes Geſchenk der Tochter ſeines Bruders zurückzu⸗ geben.


