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Tage im Amtsgefängniß zubringen mußte!— Ha! ha! Den Witz lohn' Dir Gott noch in der andern Welt, Blaſius! Aber möglich wär's immer, daß er noch hier in der Stadt verweilte. Thu' mir daher den Gefallen und ſpüre in allen Gaſthöfen und Wirthshäuſern dem Schelmen nach; triffſt Du ihn irgendwo, ſo meld' es mir ſogleich, laß' ihn aber bei Leibe nicht aus dem Auge, bis ich da bin!— Es iſt Dir ja ſchon ſo Vieles geglückt, was keinem andern Menſchen möglich geweſen wäre, wohlan, ſo verſuche auch jetzt Dein Heil in dieſer Sache, meinen ſchönſten Wiener Meerſchaum dedicire ich Dir, wenn Du mir den Schurken aufſpürſt.
Da müßt' ich Tinte getrunken haben! dachte Bla⸗ ſius bei ſich, zu Moſer aber ſagte er mit voller Zu⸗ verſicht:
Verlaſſen Sie ſich drauf, Herr Doctor, den„Men⸗ ſchenfreund“ liefre ich, falls er noch hier in der Stad iſt, todt oder lebendig in Ihre Hände!
Ich weiß, Du wirſt Deine Sache gut machen! ent⸗ gegnete Ludwig, hocherfreut über dieſen redlichen Dienſt⸗ eifer.— Vor Allem aber geh' zu Volkhauſen, der auf eine mir ganz unbegreifliche Weiſe hinter unſeres wackeren Landsmannes Schliche gekommen iſt. Doch wollte er mir durchaus keine nähere Erklärung hierüber geben, und verſicherte mich, er werde ſchon allein mit ihm fer⸗ tig werden— er kenne den Strohmetz ganz genau.
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