Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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geordneten Elementen bewegt und ſich von ihnen hätte terroriſiren und brutaliſiren laſſen! Ludwig, der für heute jede eigne Meinung, dem

Freunde gegenüber aufgegeben hatte, ſtimmte ihm bei

und ſuchte ſodann ihre Unterhaltung auf gleichgültigere Gegenſtände zu lenken. Auch glückte ihm dies, zumal Conſtantin über einen dumpfen Schmerz an der linken Schläfe klagte; er folgte zuletzt dem Rathe des Freun⸗ des, ſich zur Ruhe niederzulegen und Ludwig ſchied ge⸗ gen Mitternacht von ihm, mit ganz anderen Sorgen als die geweſen, welche ihn herbegleitet hatten. Als er ſich auf der Straße befand, ſchlug es von der Hauptkirche zwölf Uhr; er ſah noch einmal nach des Freundes Woh⸗ nung hinauf, dort war es bereits dunkel, doch glaubte er beim Lichte des Mondes Conſtantin's Geſtalt zu erkennen, der, das Geſicht gegen die Scheiben gedrückt, hinter dem Fenſter ſtand und regungslos nach dem ge⸗ ſtirnten Himmel hinaufblickte.

Du Aermſter der Armen! ſeufzte er bewegt. Dir hat auch kein guter Stern in's Leben geleuchtet, und das ſchäumende Blut, das heute ſiedendheiß in Deinen Adern rollte, war weder das des Helden, der auf ſeinen Schild hinſinkt, noch das des Märtyrers für ein freies ſchönes Geiſtesleben; es war das Blut des bis zum Tode gehetzten edlen Wildes; und wohin ich auch blicke und ſpähe, ſeh' ich doch nirgends eine Rettung für das Opfer jener

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