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letzten Erfolg gewinnt; als eine ſolche höhere Abſicht möchten wir es bezeichnen, daß kurze Zeit nach Ekhof's Tode der Herzog von Gotha ſich bewogen fand, ſeine junge, ihm vorher ſo theuere Kunſtanſtalt plötzlich auf⸗ zuheben und deren Mitglieder ſeines Dienſtes zu ent⸗ laſſen.— Den Beweggrund zu dieſem unerwarteten Ent⸗ ſchluß deutet der treffliche Biograph*) Herzog Ernſt's des Zweiten nur leiſe als eine Verſtimmung des Fürſten an über gewiſſe Intriguen und Streitigkeiten, in denen er den Richter habe abgeben ſollen. Genug, ſämmt⸗ lichen Künſtlern wurde der Contract gekündigt, in der Stadt, auf deren Gottesacker Ekhof ruhte, ſollte ferner keine Bühne mehr beſtehen! In Folge davon kamen bald nachher aus Mann⸗ heim von dem um das deutſche Theater ſo hochverdien⸗ ten Freiherrn von Dalberg Briefe nach Gotha, worin derſelbe Namens des kunſtliebenden Kurfürſten Carl Theodor von der Pfalz den Schülern Ekhof's höchſt ehrenvolle und günſtige Engagements⸗Anträge zum Ein⸗ tritt in deſſen Dienſte machte. Dieſen Briefen folgte
*) Wir wünſchen jedem deutſchen Fürſten einen Biographen, wie ihn Herzog Ernſt der Zweite in Dr. Auguſt Beckgefunden hat, aber auch jedem Biographen einen Fürſten, wie dieſen Herzog Ernſt.


