Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Gefühle ſeines Schmerzes erliegen zu wollen; denn zum Erſtenmal bemerkte man an der ſeither regungs⸗ loſen Geſtalt des Königs ein leiſes Schwanken; aber noch einmal gewann er ſeine Kraft und ſein Drgan den alten mächtigen Vollton wieder, höchſt wirkſam endete er ſeine Rede, und mit den rührenden, ſchon wie aus dem Jenſeits herüberklingenden Worten: Ade! Ade! Gedenke mein! verſchwand der Geiſt in der Verſenkung.

Es waren die letzten Worte, die der große Konrad Ekhof auf der Bühne geſprochen hat. Die phyſiſche, und vielleicht noch mehr die geiſtige Anſtrengung, welche ihn dieſe Rolle gekoſtet hatte, die er mit der vollen im⸗ poſanten Kraft ſeiner glänzendſten Künſtlerperiode durchführte, hatten ihn derart erſchöpft, daß man ihn in einer Ohnmachtanwandlung in ſein Ankleidezimmer hinauftragen mußte. Befreit von der ſchweren Rüſtung, kehrte ihm zwar bald das Bewußtſein zurück; er fühlte ſich jedoch ſo ſchwach, daß er ſelber nach Hauſe gebracht zu werden verlangte. Sein Unvermögen vorausſehend, auch noch die ſpätere ſtumme Erſcheinung des Geiſtes im Zimmer der Königin ausführen zu können, hatte er

ſchon vorher einem an Geſtalt ihm ähnlichen Schau⸗