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liches bedrückte, ſchüttete er in rückhaltloſen Klagen in die Bruſt des jungen Freundes aus, ſeine Sorgen um den ſpurlos verſchwundenen Pflegeſohn, den Kummer, welchen ihm Betty's ſtörriſches Weſen verurſachte, deren Betragen gegen ihn unter dem ſchlimmen Einfluß der Geheimeräthin und des Hofjunkers immer mehr den Charakter des offenen Ungehorſams annahm. Mit Schmerz ſah der würdige Mann, wie das verblendete Mädchen ſich von Tag zu Tag mehr von ihm ab— und genen zuwandte, die halb aus affectirtem Kunſteifer, halb aus Eigennutz ſie in ihren ehrgeizigen Wünſchen beſtärkten und dadurch, daß ſie ſich den Anſchein gaben, Betty's wahres Intereſſe zu fördern, das Verhältniß zwiſchen ihr und dem Pflegevater immer geſpannter machten.
Ekhof blieb auch darin bis in's Alter die echte Künſt⸗ lernatur, daß er bei all ſeiner Energie und Willenskraft, wo es einen höheren geiſtigen Zweck zu verfolgen galt, doch in Sachen des praktiſchen Lebens, beſonders wenn ſein weiches Herz dabei in's Spiel kam, leicht in's Schwanken und Unſichere hineingerieth und dann miß⸗ trauiſch wurde gegen das eigne Gemüth, ſo oft ſich dieſes in ſeiner Liebe gegen die ihm theuerſten Menſchen ver⸗ kannt und gekränkt fühlte. Die Strenge und Herbigkeit,


