Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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röffnung, die ſo viel als einen gewaltſamen Eingriff in Ekhof's väterliche und vormundſchaftliche Rechte be⸗ deutete, nicht wenig beſtürzt. Als Mann von ſtreng⸗ rechtlichen Grundſätzen mußte er den Plan ſeiner Frau entſchieden mißbilligen; ja, er verſuchte ſogar aus⸗ nahmsweiſe eine ausführliche Darlegung ſeiner Be⸗ denken; aber er hätte die kalte Parze ſelbſt eher zu ſeinen Anſichten bekehrt, als ſeine Gemahlin, die ihn ruhig, mit der unbeweglichen Miene der ehernen Gottheit bis zu Ende anhörte und dann in einem Tone des Gleichmuths, den keine Macht der Erde aus der Faſſung bringt, erklärte, ſie könne an dieſem Plan kein Jota ändern, der Geſangslehrer werde morgen mit ſeinem Unterricht beginnen, das Honorar ſei auf zwei holländiſche Dukaten für den Monat feſt⸗ geſetzt, gewiſſe moraliſche Grundſätze müſſe man mo⸗ deriren, wo es ſich um die ganze Zukunft eines theneren Menſchen handle.

„Dieſes Sündengeld zahle ich nicht!“ ſagte der Geheimerath mit hörbar zitternder Stimme und in einer Entrüſtung, wie er ſie noch niemals in ähnlichen Geſprächen mit ſeiner Gemahlin gezeigt hatte.

„So zahl' ich es, mon cher ami,“ lautete der

Norne merbittlicher Schickſalsſpruch, und das ganze