Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Hoffnungen und Träume von einer glänzenden Zukunft erweckte und nährte, welche der einfache, mit den Zu⸗ ſtänden der deutſchen Bühne ungleich beſſer vertraute Künſtler für ebenſo falſch als gefährlich erklären mußte.

Wie freudig überraſchte ſie daher die Bereitwillig⸗ keit, womit Ekhof ihr verſprach, ſeinen talentvollen Schülern, die gegenwärtig um der Neuheit willen die ganze Stadt beſchäftigten, die wichtigſte Pflicht jeder neu aufſtrebenden Kunſtgröße anzuempfehlen, dertonangeben⸗ den Dame bei Hofe und in der Reſidenz ihre Aufwartung zu machen und ſich dem Chorus ihrer Verehrer und Be⸗ wunderer anzureihen. Denn nun war doch die angenehme Ausſichtvorhanden, daß ſie ihren Einfluß auch auf die neue Theaterſchule ausdehnen und ſich den Anſchein geben konnte, als ſtehe dieſes vielbeſprochene Inſtitut, die Lieblingsidee des alten Ekhof, welches ſogar im letzten Jahrgang des Gothaer Theaterkalenders mit Auszeich⸗ nung beſprochen worden war, gleichfalls unter ihrem be⸗ ſonderen Schutze und ſeine Zöglinge erfreuten ſich ihrer mütterlich⸗äſthetiſchen Protection.

Sie war daher ſogleich nach Ekhof's Weggang ganz Feuer und Flamme, um mit dem Kammerregiſtrator einen Plan zu entwerfen, wie man die Aufnahme der drei Kunſtjünger in ihren äſthetiſchen Zirkel ſo ſolenn