Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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hinaus und in der großen Allee des Schloßgartens findet zwiſchen Neffe und Oheim eine Erkennungsſcene ſtatt, wie ſie noch kein Bühnendichter wirkſamer und ergreifender geſchildert hat. Natürlich iſt es nun mit der genialen Idee des jungen Komödianten⸗Grafen für immer aus und vorbei; denn der Herr Onkel mütterli⸗ cherſeits und die hieſigen vornehmen Verwandten väter⸗ licherſeits laſſen im Punkte des reinen Wappenſchildes nicht mit ſich ſpaßen, und dem armen Grafen bleibt nichts übrig, als ſich bereit zu erklären, durch ihre Ver⸗ mittlung die Verzeihung der vielbetrübten hochgräflichen Eltern anzuflehen. Nur auf der einen Bedingung be⸗ harrt der enragirte Verehrer der Schaubühne, ehe er ſich zur freiwilligen Rückkehr in die Reſidenz des Va⸗ ters verſteht, daß ihm nämlich erlaubt werden ſolle, in ſeinen böhmiſchen Wäldern ein ſtehendes deutſches Theater zu errichten; denn ſonſt, ſo erklärte er mit dem ihm eignen Freimuth, werde er bei erſter Gelegenheit wieder ausreißen, und dann ſei ihm ſelbſt eine noch miſerablere Truppe, als die Erfurter, nicht ſchlecht genug, um ſich ihr anzuſchließen und ſeinem unbeſiegbaren Hang zur Komödie weiter zu leben. Dies wurde ihm nach einem mehrſtündigen, ſehr ſtürmiſchen Familien⸗ rathe zugeſtanden, der Herr Oheim mütterlicherſeits